Implantate

Titan-Implantate

Titan-Implantate

Einzelzahnlücke mit Implantatversorgung (Foto: Camlog)

Erklärvideo auf Youtube: "Schiefe" Implantate

Seit jeher ist Titan mit etwa 98 Prozent der Werkstoff mit dem größten Marktanteil aller in Deutschland verwendeten Implantate. Wir geben Ihnen einen Überblick über diese beliebteste Implantat-Variante.

Vorteile der Titan-Implantate

Die allermeisten Patienten berichten von guten Erfahrungen mit Titan-Implantaten und bereuen ihre Entscheidung keine Sekunde. Zu den Vorteilen zählen:

  • Sehr hohe Verträglichkeit
  • Extreme Belastbarkeit
  • Schnelles und festes Einwachsen in den Knochen
  • Hohe Bruchfestigkeit und Langlebigkeit
  • Endlich wieder fest(sitzend)er Zahnersatz
  • Schonung der lückenbegrenzenden eigenen Zähne

Nachteile der Titan-Implantate

  • Vereinzelt proentzündliche Reaktivität der Gewebemakrophagen auf Titanoxidpartikel (dies erläutern wir Ihnen gerne näher)
  • Insgesamt hochpreisig

Implantate einsetzen lassen – der Ablauf

Zunächst untersuchen wir Sie eingehend, erstellen von Ihrem Gebiss einen Abdruck und ein 3D-Röntgenbild mittels digitaler Volumentomographie. Danach können wir einschätzen, ob ein Implantat für Sie in Frage kommt, wie der Behandlungsablauf erfolgt und welche Kosten auf Sie zukommen. Den Therapieplan können Sie dann ggf. bei privaten Zusatz- oder Privatversicherungen einreichen.

Wenn Sie sich für ein Implantat entschieden haben, gehen wir zur detaillierten Implantatplanung über. Hierbei legen wir die exakte Position, Länge und Dicke der künstlichen Zahnwurzel fest. Möglicherweise wählt Ihr Operateur eine schräge Position, um bestmögliche Stabilität zu ermöglichen bzw. sensible Strukturen, etwa einen Nervenstrang, nicht zu berühren.

Erfahren Sie in unserem Video, warum Implantate manchmal „schief“ eingesetzt werden.

Die Operation selbst können Sie wunschweise verschlafen, entweder in Sedierung oder Vollnarkose. Auf alle Fälle wird lokal betäubt. Zunächst macht der Oralchirurg einen Schnitt, um die Schleimhaut zu öffnen. Danach setzt er anhand seiner Planung die künstliche Zahnwurzel in den Kieferknochen ein. Anschließend wird die Wunde vernäht und ggf. mit einem Provisorium versorgt.

Nach der Einheilzeit, die in der Regel 3 bis 6 Monate dauert, legen wir die Implantate frei. Anschließend überweisen wir Sie zu Ihrem Hauszahnarzt zurück. Dort wird der Zahnersatz auf dem Implantat verankert, der kaum von einem echten Zahn zu unterscheiden sein wird. Damit ist die Behandlung abgeschlossen.

Verträglichkeit

Viele Patienten fragen uns im Beratungsgespräch nach den Risiken einer Titanallergie und berichten z.B. von Bekannten, bei denen sich ein Titanimplantat abgestoßen habe.

Allerdings handelt es sich nach unserer Erfahrung dabei jedoch nie um eine tatsächliche Allergie. Vielmehr liegt  eine bakterielle postoperative Infektion vor, die nichts mit dem Werkstoff Titan zu tun hat. Wir unternehmen alles, damit es gar nicht dazu kommt: von oraler Desinfektion vor dem Eingriff bis hin zur Anwendung prophylaktischer Antibiotika während der Operation. Eine strikte Hygienekette im gesamten Prozess ist selbstverständlich.

Mehr Informationen zur Verträglichkeit erhalten Sie auf der Website des Instituts für medizinische Diagnostik: IMD Institut für medizinische Diagnostik, Labor: Titan-Unverträglichkeit (imd-berlin.de)

Die Vorteile von Implantaten bestechen. Und bei uns sind Sie für die Anwendung in besten Händen. Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie uns unter Tel: 030 / 208 474 363 oder 0170 / 745 78 12 oder über die Online Terminbuchung.

Was kostet ein Titan-Implantat?

Die Preise für ein Titan-Implantat sind abhängig von den notwendigen Begleitleistungen (DVT – Schablone – Knochenaufbau - Anzahl). Als grobe Richtschnur können Sie von einem Preis zwischen € 1.000 und € 2.000 für ein Titan-Implantat ausgehen, zuzüglich der Kronen- und Brückenkosten, die beim Hauszahnarzt anfallen. Für maximale Transparenz und zur schriftlichen Fixierung der voraussichtlichen Kosten erstellen wir Ihnen einen Therapieplan.

Scroll to Top